Historische Markttage stimmen auf den Herbst ein
Oktoberstimmung mit vielen "Früchten des Herbstes"
Bauern- und Gourmetmarkt, Apfeldorf, Weindorf: Die Historischen Neuwieder Markttage bieten am 17. und 18. Oktober viel Abwechslung, Information und Unterhaltung. Längst ist aus dem Herbstmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag, der an die fast 350-jährige Markttradition in der Deichstadt erinnern sollte, ein Wochenende geworden, das Tausende nach Neuwied zieht. Die Veranstalter, das AktionsForum Neuwied und das Neuwieder Stadtmarketing, haben es verstanden, ein attraktives Einkaufserlebnis zu schaffen, das gleichzeitig einen hohen Freizeitwert hat.
Zum Herbst gehört der Wein, gerade am Mittelrhein. Deshalb gibt’s bei den Markttagen ein Weindorf auf dem Luisenplatz. Der Federweiße wird hier ebenso zu probieren sein wie Weine aus verschiedenen Anbaulagen. Natürlich sind auch die Winzer aus der Nachbargemeinde Leutesdorf vertreten. Andere Früchte des Herbstes sind die Äpfel. Und die spielen eine Hauptrolle beim Markt – und zwar in ganz besonderer Form: Herzstück des "Apfeldorfes" wird eine mobile Saftpresse sein. Hier kann jeder seine Äpfel aus eigenem Anbau vorbeibringen und als Saft wieder mitnehmen. Und an den Ständen gibt es nicht nur Informationen zum Thema Apfel, sondern auch Kulinarisches und viele optische Leckerbissen. Das Apfeldorf wird auf dem Luisenplatz zwischen dem Kinderspielplatz und der Schlossstraße entstehen.
Nicht nur Früchte des Herbstes werden auf dem Bauern- und Gourmetmarkt angeboten. Bauern und Erzeuger aus der Region präsentieren hier ihre Waren: Fisch, Käse, Marmeladen, Kräuter, Senf, Fleisch und Wurst, Obstbrände und Liköre und vieles andere mehr. Einige Erzeuger kommen direkt aus dem Elsass nach Neuwied. Infolge der guten Kontakte zu den Bauern aus dem Elsass wird die Anzahl der französischen Markthändler mit ihrem ganz eigenen Angebot, wie Knoblauch, Gugelhupf oder Pasteten, immer größer. Außerdem sind, wie in jedem Jahr, einige Kunsthandwerker vertreten, die mit ihrem außergewöhnlichen Schmuck, ihren herbstlichen Dekorationen für Haus und Garten oder aber mit ihren Schals und Tüchern überzeugen.
Der Markt ist in diesem Jahr um ein Vielfaches größer. Deshalb wird er ausgedehnt auf den Bereich der Langendorfer Straße zwischen der Pfarr- und der Marktstraße (Friedrich-Wolf-Platz). Hier wird die Dachdeckerinnung über ihre Betriebe informieren und mutige Besucher mittels eines Krans in die Lüfte heben. Außerdem schlagen in diesem Teil des Marktes sicherlich Kinderherzen höher: Es gibt eine große Ponybahn, und das Team des Stöffelparks in Enspel wird wunderbare Dinge mit den Kindern basteln.
Sie dürfen natürlich auch bei den Markttagen nicht fehlen: Die Neuwieder Autohändler präsentieren auf dem Marktplatz bis hinunter zur Deichkrone die neueste Technik rund ums Automobil.
Wenn die Natur sich herbstlich verfärbt und die Temperaturen fallen, dann ist es auch Zeit für die neue Mode. Shoppen können die Marktbesucher natürlich an diesem Wochenende auch, denn am Sonntag, 18. Oktober, haben die Geschäfte in Neuwied verkaufsoffen von 13 bis 18 Uhr – nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in Gewerbegebieten und einigen Stadtteilen.
Und wer jetzt bei der Aufzählung all dieser Attraktionen und Aktionen das Heerlager der Ehrengarde, die mit ihren historischen Kostümen an die Anfänge des Marktgeschehens in Neuwied erinnert, vermisst, der sei beruhigt: Die Frauen, Männer und Kinder der Ehrengarde werden auch in diesem Jahr mit ihrem Lager auf dem Luisenplatz zu finden sein. Sie servieren nicht nur die beliebte Erbsensuppe, sondern auch Wildbret aus heimischen Wäldern und leckeren Glühwein.







